Altwiesloch: Die Verkehrsprobleme in Altwiesloch bestehen schon viele Jahrzehnte. Genau so lange bestehen die Forderungen der Altwieslocher nach einer wirksamen und dauerhaften Entlastung. Im südlichen Bereich von Altwiesloch gab es Vorschläge über die stillgelegt Bahnlinie eine Entlastung zu erreichen. In dieser Zeit gab es die ersten Planungen für das Wohngebiet Mühlhölzel. eine weiterere von den Altwieslochern favorisierte Lösung war in der Kurve der aus Dielheim kommenden Straße, den Verkehr um Altwiesloch herumleiten. Durch die Eingemeindung von Schatthausen und Baiertal in den 70er wurden auch hier nach Lösungen gesucht. ein Vorschlag war den Verkehr beim Hessler Kalkwerk nördlich um das Anstaltsgelände (PZN) herum zu führen. eine gute Lösung galt bestens realisierbar. Die Straße bereits zwischen Baiertal und Schatthausen durch den Steinbruch (Heidelberger Zementwerk), der Steinbruch war seinerzeit noch nicht rekultiviert, nördlich am PZN-Gelände vorbei auf die B3 zu führen. Diese Lösung versprach eine erhebliche Entlastung für Altwiesloch, den Baiertaler- Buckel, Heidelberger Straße in Wiesloch sowie eine optimale Anbindung an die Heil-Anstalt (PZN) sowie in Richtung Heidelberg. In vielen Jahrzehnten ist eine Entlastung der Altwieslocher Bürger nicht erfolgt. Inzwischen (2009) rollen täglich ca 30.000 Fahrzeuge durch den Stadtteil Altwiesloch. (Südumgehung Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1977)

Quelle: private Aufzeichnungen aus den Jahre 1959 bis 1980